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Nonverbale kommunikation 1.0

Heute befassen wir uns mit einer Einführung zur nonverbalen Kommunikation.

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Was ist nonverbale Kommunikation? /
Was gehört alles zur nonverbalen Kommunikation?

Wie können wir sie bewusst wahrnehmen?

Was sind typische nonverbale Signale?

Wie kann ich die nonverbale Kommunikation gezielt zu meinem Vorteil einsetzen? (Teil 1)

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Bevor wir uns der ersten Frage, Was ist nonverbale Kommunikation, widmen, ist es wichtig folgendes zu wissen:


"Man kann niemals nicht kommunizieren."


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Kommen wir zur ersten Frage: Was ist nonverbale Kommunikation?


Dort wo die verbale Kommunikation, das heisst die Mitteilung durchs sprechen aufhört, dort beginnt die nonverbale Kommunikation.
Die Nonverbale Kommunikation beinhaltet unter anderem unsere Mimik, Gestik, die paraverbale Kommunikation, wie wir uns bewegen, wie wir uns kleiden, wie wir stehen und sitzen und wie wir andere begrüssen. Selbst im Schlaf hören wir nicht auf nonverbal zu Kommunizieren.


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Und wie nimmt man diese nonverbalen Signale war?

Erst einmal ist wichtig, dass wir alle ganz unbewusst einen grossteil der nonverbalen Signale bei anderen registrieren. Sie wirken sich unter anderem drauf aus ob uns eine Person sympathisch erscheint oder nicht.
Wann und wie sich unsere Bauchgefühl meldet, uns bei einer Person ohne erkennbaren Grund einen Schauer über den Rücken läuft ect.
Doch es gibt auch solche die wir ganz bewusst wahrnehmen und registrieren. Hier ein Beispiel:

Deine beste Freundin/Dein bester Freund steht vor dir, die Mundwinkel zeigen nach unten, ihre/seine Stirn liegt in Falten, der Blick ist starr auf den Boden gerichtet und ihre/seine Arme sind verschränkt. Mit weinerlicher Stimme sagt sie/er dir nun: "Es geht mir gut." Verbal teilt sie/er dir also mit, dass es ihr/ihm gut geht, aber ihre/seine nonverbalen Signale sage genau das Gegenteil.

Hiermit kommen wir zu einem weiteren wichtigen Grundsatz:


"Die nonverbale Kommunikation ist stärker und aussagekräftiger als die verbale Kommunikation"



Natürlich gibt es auch feinere, weitaus weniger auffallende nonverbale Signale. Um diese zu erkennen, muss man die entsprechenden Signale und ihre Bedeutung erst einmal lernen. Näheres dazu später.

Kennst du die nonverbalen Signale erstmal, musst du lernen, diese bei deinem Gegenüber zu erkennen. Dafür musst du ganz genau hinschauen. Einfach? Stelle dir einmal folgende Fragen selbst:


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§ Welche Augenfarbe haben deine Schul-/Berufskollegen denen du fast täglich begegnest?

§ Waren die Schuhe die dein Freund/deine Freundin gestern anhatte sauber?

§ Wie sah das komplette Outfit von drei Personen mit denen du gestern Kontakt hattest aus?

§ Welche Postur hat die Verkäuferin in deren Laden du zuletzt einkaufen warst?

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Und, konntest du alle Fragen zweifelsfrei beantworten? Wenn nicht, keine Angst, vielen Menschen geht es so wie dir. Bevor du bei deinen Mitmenschen zuverlässig die nonverbalen Signale deuten lernen kannst, musst du erst wieder lernen richtig hinzuschauen.


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Was sind typische nonverbale Signale?


Einzig des Überblickes Willen, stelle ich euch hier einige der verbreitetsten nonverbalen Signale vor. Sie sollten euch allen bekannt sein.


§ Verschränkte Arme

Die verschränkten Arme sind ein deutliches Zeichen von Ablehnung.
Sie bauen eine Barriere zwischen der eigenen Person und des jeweilig anderen auf. Durch das verschränken der Arme schützt man den empfindlichen Rumpf. Eine vom Limbischen-System gesteuerte Geste. Wer sich nicht wohl fühlt bedeckt seine angreifbaren Stellen.

Achtung: Es gibt auch Leute die ihre Arme einfach gerne verschränkt haben ohne sich unwohl zu fühlen!



§ In die Hüfte gestemmte Hände

Eine Geste die Dominanz und Territorialverhalten demonstriert. Sie signalisiert: "Ich habe Ellenbogen und scheue mich nicht davor sie zu benutzen wenn du mir zu nahe kommst."

Achtung: Die Geste kann auch einfach den Wunsch nach Respekt ausdrücken. Man hat es eventuell einfach mit einer sehr selbstbewussten, souveränen Person zu tun. Oder zumindest mit einer Person, die das gerne ausstrahlen möchte.



§ Nägelkauen

Ein Indiz für Stress, aber teilweise auch Angst oder unterdrückte Aggression.



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Wie kann ich nonverbale Gesten gezielt zu meinem Vorteil nutzen?



Es gibt bestimmte nonverbale Signale, die Souveränität, Selbstbewusstsein, Offenheit und eine positive Lebenseinstellung signalisieren. Setzt du diese Bewusst ein und trainierst dir gewisse Gesten an, wird das in den meisten Fällen eine positive Auswirkung auf deine Ausstrahlung und dein Leben haben.
(Eine gute Übung für eine souveräne und selbstbewusste Haltung ist es übrigens, sich vorzustellen man müsse gleichzeitig eine Krone auf den Kopf balancieren und eine Erbse zwischen den Pobacken einklemmen.)

Dadurch, dass man nonverbale Signale erkennt, hat man aber in erster Linie viele wichtige Informationen über den Gegenüber, die einem vermitteln wie man diesen am besten behandelt.

Ist er mit dem einverstanden was ich sage?
Ist er gelangweilt und möchte gehen?
Will er in Ruhe gelassen werden?
Mag er mich wirklich oder tut er nur so?
....


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Mehr zu diesem Thema könnt ihr im Artikel nonverbale Kommunikation 2.0 lesen. Habt bitte etwas Geduld, der Artikel wird im Verlauf des Tages erscheinen.
25.11.14 19:59
 
Letzte Einträge: Begriffserklärung Agoraphobie, über die Adventszeit , über alte Fotos, über den Wunsch zu fliegen, When the sky is grey, lorde


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